Gute Ideen und Konzepte werden ebenso gut gefördert. Wer eine technische, medizinische oder biologische Neuentwicklung plant, kann mit einer hohen Wahrscheinlichkeit auf Fördermittel hoffen. Hier muss man scharf abgrenzen zu „Innovationen“ beispielsweise aus dem Bereich Mode – nur echte Neuentwicklungen sind förderbar, ein neues Design alleine eher nicht. Die Bereiche Verfahrenstechnik, Mechatronik, Maschinenbau sowie Elektronik und IT sind sehr gut aufgehoben in den Förderprogrammen ZIM und KMU Innovativ. Auch verwandte Entwicklungen, beispielsweise Verkehrsleitsysteme, Kraftfahrtechnologie und alternative Energien finden hier bei Innovationen Unterstützung.

In jedem Fall sollte die Neuentwicklung eine deutliche Verbesserung gegenüber bisherigen Technologien erreichen. Das kann ein besserer Wirkungsgrad sein, weniger Schadstoffausstoß, schnellere Information oder auch schon eine intelligente Vernetzung bisheriger Systeme. Auch die Optimierung von Produktionen wird in der Regel gut bezuschusst, wenn deutliche Vorteile für die Umwelt oder einfach deutlich leistungsfähigere Produkte entstehen. Das kann schon eine intelligente Steuerung sein, die Maschinen oder Heizsysteme besser nutzt, indem sie lastabhängig arbeitet. Das kann ein Trocknungsverfahren in der Industrie sein, welches Wärme zurück gewinnt. Das können Produkte sein, die weniger Erdöl in der Herstellung benötigen und beispielsweise nachwachsende Rohstoffe verwenden.

Auch in den Bereichen Verfahrenstechnik existieren eine Menge Verbesserungspotentiale. Bessere Solarzellen, Kunststoffakkus, Treibstoff aus Algen…. all das sind gute Ansätze. Für die nachhaltige Lebensmittelproduktion existieren beispielsweise geförderte Anlagen, die Tomatenzucht und Fischzucht kombinieren. Beide mögen es warm – also ist es eine gemeinsame Heizung in einem Treibhaus möglich. Die Ausscheidungen der Fische düngen vollkommen natürlich die Tomaten. Ergänzend sorgen die Pflanzen für reichlich Sauerstoff. Ein sehr schönes Beispiel, wie man clever niedrigen Energieverbrauch, Umweltschutz und nachhaltige Lebensmittelproduktion verbinden kann.

Die richtig guten Ideen kommen oft vom Mittelstand und Kleinunternehmen. Genau hier setzen ZIM und KMU Innovativ als Fördermittel an. Bei Projektgrößen bs zu ca. einer Million EUR sind dies schöne Werkzeuge für Prototypenbau, Umrüstung bestehender Systeme oder auch komplette Neuentwicklungen.